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Norbert Lenzenweger bei den 6h von Misano
[14.07.2010]Start im Ginetta G50 GT4 von Renauer Motorsport
Erst Histo-Cup, dann Formula Le Mans, jetzt der
Langstrecken-Klassiker an der Adria: 2010 scheint tatsächlich das Jahr
des Norbert Lenzenweger zu werden! Der 40-jährige Histo-Cup Gesamtsieger
von 2005 und offizieller Ersatzfahrer von Boutsen Energy Racing in der
Formula Le Mans wird am kommenden Wochenende beim 6h-Rennen von Misano
an den Start gehen. Sein Gefährt für den schnellen Wochenendtrip an die
Adria: Ein Ginetta G50 GT4 von Renauer
Motorsport.
Der wunderbaren Droge Motorsport sind bekanntlich schon viele erlegen. Geht es danach, so durchlebt Norbert Lenzenweger aus Freistadt in Oberösterreich derzeit einen regelrechten Wundertrip: Schon Anfang des Jahres war es hauptsächlich der engen Partnerschaft mit dem Salzburger Ölhandelsunternehmen Phi Oil zu verdanken, dass sich der Tourenwagen-Veteran (u. a. Gewinner des historischen GP 2008 in Pau) plötzlich in einem 400-PS Formula Le Mans-Prototypen wiederfand. Als Teamkollege der FLM-Jungspunde Dominik Kraihamer und Nicolas de Crem schlug sich „Lenzi“ bei seinen Einsätzen bei der FLM-Winterserie derart gut, dass er „auf seine alten Tage“, wie er selbst sagte, plötzlich Lust bekam auf mehr.
Konsequenz, Willensstärke und hartes Training
Für dieses „Mehr“ an Motorsport reichten ihm die Histo-Cup-Einsätze im altgedienten BMW 3.5 CSi offenbar nicht mehr aus: Nun wollte er es genau wissen. Unter den strengen Augen von Walter Lechner jun. absolvierte der offizielle Ersatzfahrer von Boutsen Energy Racing im Frühjahr am Hockenheimring ein beinhartes Einsitzer-Aufbautraining im Formel Renault – und arbeitete unter der Ägide von VPD-Fitnessmann Markus Bründl konsequent an seiner Ausdauer. Davon hörte Teambesitzer Sepp Renauer und klingelte vor einigen Wochen bei Lenzenwegen an: Ob Norbert am Slovakiaring nicht sein jüngstes Baby, einen GT4-Ginetta testen wolle? Kein Problem – schließlich war Lenzi beim dortigen 6h-Rennen heuer schon kurzfristig im Renauer-Porsche eingesprungen und hatte den starken 4. Platz erfahren.
Langstreckenmotorsport zwischen Formelauto und Tourenwagen
Schon das erste Kennenlernen mit dem 300-PS-V6 des kleinen Engländers verlief bestens: „Der Ginetta fährt sich einerseits so agil wie ein Formel-Auto, erlaubt auf der anderen Seit jedoch einen gewissen Schlupf, wie ich es bei den Tourenwagen liebe – perfekt für meinen Fahrstil“, ist Norbert vom 960-Kilo-Leichtgewicht angetan. In Misano wird Lenzenweger gemeinsam mit Florian Renauer und Ginetta-Werkspilot Nigel Moore in der GT4-Klasse an den Start gehen. Beide – Renauer wie Lenzenweger – sehen den ersten internationalen Einsatz eines Ginetta als ersten Langstreckentest. „Vom Sieg zu reden wäre übertrieben, aber ein Platz um Rang 5 wäre schön“, so der Freistädter vor seiner Abfahrt in den Süden.
Große Freude über Lenzenwegers Einsatz hat man auch beim Partner Phi-Oil. Geschäftsführer Michael Markschläger: „Norbert ist richtig auf den Geschmack gekommen. Langstreckenrennen fordern nicht nur alles von der Technik, sondern ermöglichen dem Fahrer stets ein einzigartiges Fahrerlebnis. Ich freue mich sehr für ihn, dass er in der brütenden italienischen Hitze seine Fähigkeiten unter Beweis stellen kann.“
6-Stunden-Rennen von Misano, Samstag, 17. Juli 2010
Qualifying: 10.10 Uhr bis 10.55 Uhr
Rennen: 17.50 bis 23.50 Uhr
Alles Gute Lenzi!!!
Das PHI OIL Team
Der wunderbaren Droge Motorsport sind bekanntlich schon viele erlegen. Geht es danach, so durchlebt Norbert Lenzenweger aus Freistadt in Oberösterreich derzeit einen regelrechten Wundertrip: Schon Anfang des Jahres war es hauptsächlich der engen Partnerschaft mit dem Salzburger Ölhandelsunternehmen Phi Oil zu verdanken, dass sich der Tourenwagen-Veteran (u. a. Gewinner des historischen GP 2008 in Pau) plötzlich in einem 400-PS Formula Le Mans-Prototypen wiederfand. Als Teamkollege der FLM-Jungspunde Dominik Kraihamer und Nicolas de Crem schlug sich „Lenzi“ bei seinen Einsätzen bei der FLM-Winterserie derart gut, dass er „auf seine alten Tage“, wie er selbst sagte, plötzlich Lust bekam auf mehr.
Konsequenz, Willensstärke und hartes Training
Für dieses „Mehr“ an Motorsport reichten ihm die Histo-Cup-Einsätze im altgedienten BMW 3.5 CSi offenbar nicht mehr aus: Nun wollte er es genau wissen. Unter den strengen Augen von Walter Lechner jun. absolvierte der offizielle Ersatzfahrer von Boutsen Energy Racing im Frühjahr am Hockenheimring ein beinhartes Einsitzer-Aufbautraining im Formel Renault – und arbeitete unter der Ägide von VPD-Fitnessmann Markus Bründl konsequent an seiner Ausdauer. Davon hörte Teambesitzer Sepp Renauer und klingelte vor einigen Wochen bei Lenzenwegen an: Ob Norbert am Slovakiaring nicht sein jüngstes Baby, einen GT4-Ginetta testen wolle? Kein Problem – schließlich war Lenzi beim dortigen 6h-Rennen heuer schon kurzfristig im Renauer-Porsche eingesprungen und hatte den starken 4. Platz erfahren.
Langstreckenmotorsport zwischen Formelauto und Tourenwagen
Schon das erste Kennenlernen mit dem 300-PS-V6 des kleinen Engländers verlief bestens: „Der Ginetta fährt sich einerseits so agil wie ein Formel-Auto, erlaubt auf der anderen Seit jedoch einen gewissen Schlupf, wie ich es bei den Tourenwagen liebe – perfekt für meinen Fahrstil“, ist Norbert vom 960-Kilo-Leichtgewicht angetan. In Misano wird Lenzenweger gemeinsam mit Florian Renauer und Ginetta-Werkspilot Nigel Moore in der GT4-Klasse an den Start gehen. Beide – Renauer wie Lenzenweger – sehen den ersten internationalen Einsatz eines Ginetta als ersten Langstreckentest. „Vom Sieg zu reden wäre übertrieben, aber ein Platz um Rang 5 wäre schön“, so der Freistädter vor seiner Abfahrt in den Süden.
Große Freude über Lenzenwegers Einsatz hat man auch beim Partner Phi-Oil. Geschäftsführer Michael Markschläger: „Norbert ist richtig auf den Geschmack gekommen. Langstreckenrennen fordern nicht nur alles von der Technik, sondern ermöglichen dem Fahrer stets ein einzigartiges Fahrerlebnis. Ich freue mich sehr für ihn, dass er in der brütenden italienischen Hitze seine Fähigkeiten unter Beweis stellen kann.“
6-Stunden-Rennen von Misano, Samstag, 17. Juli 2010
Qualifying: 10.10 Uhr bis 10.55 Uhr
Rennen: 17.50 bis 23.50 Uhr
Alles Gute Lenzi!!!
Das PHI OIL Team
